
Zur Förderung des Schultheaters bei Melanchthon und den Jesuiten
Wie schafft man es, dass die Jugend den Mut bekommt, sich zu Wort zu melden und in der Öffentlichkeit zu reden? In ihren Bildungsinitiativen zur Reformationszeit setzten Melanchthon und Luther auf das Schultheater. Sie hatten erkannt, dass die Bühne eine hervorragende Möglichkeit bietet, Ausdrucksfähigkeit und Eloquenz einzuüben. Dazu wählte man biblische Stoffe, aber auch klassische Dramen wurden aufgeführt. Im Zuge der Gegenreformation setzte sich das Schultheater auch in Klosterschulen der Jesuiten durch. Sie entwickelten die besondere Form des „Jesuitentheaters“. Was tun Schulen und Kirchen heute, um Bildung der Eloquenz zu fördern?
Referenten
Dr. Leopold Klepacki , Interdisziplinäres Zentrum Ästethische Bildung der Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Rita Haub , Provinzarchiv der Jesuiten München
Veranstaltungsort: evangelische stadtakademie nürnberg, Haus Eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg
In Kooperation mit der evangelischen stadtakademie eckstein und dem Pädagogischen Institut der Stadt Nürnberg
Termine und Informationen
Mittwoch, 15.9.2010, 15 Uhr und
Samstag, 18.9.2010, 19.30 Uhr
THEATER IN ST. KLARA
Caritas - Wer glaubt, wird selig?!
Donnerstag, 23.9.2010,
18 - 20 Uhr
KKV-SAMSTAGSFORUM
KKV im Gespräch mit
Prof. Dr. Claus Hipp
Samstag, 2.10.2010, 9.30 - 16.00
INTERNATIONLE KONFERENZ
Die Lage der Menschenrechte in Guinea -
Ein Jahr nach dem „Blutigen Montag“ vom 28.09.2009
ab Montag, 6.10.2010, 19 Uhr
REIHE (I)
Grundkurs Menschenrechte
Folterverbot