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Historie

Das Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) wurde 1960 von Jesuiten als Jugendhaus gegründet. Schon bald nach seiner Fertigstellung erwies es sich als lebendiges, attraktives Zentrum verbandlicher und offener Jugendarbeit. 1967 war ein Erweiterungsbau nötig, den großzügigerweise die Erzdiözese Bamberg errichten ließ und den Jesuiten für die Arbeit im CPH zur Verfügung stellte. In den siebziger Jahren

wurde die  Erwachsenenbildungsarbeit, die sich im Haus entwickelt hatte, als Akademie in einer erzbischöflichen Stiftung zusammengefasst und im Jugendhaus beheimatet. So lebten immer Jugendliche und Erwachsene gemeinsam unter einem Dach, was durchaus auch zu Spannungen führen konnte, da die offene Jugendarbeit sehr erfolgreich und stark geworden war. So konnte Anfang der achtziger Jahre diese offene Arbeit in einem eigenen Haus als Internationales Jugendzentrum errichtet werden. Die Gruppen und die Bildungsarbeit für Jugendliche blieben im Haus und wurden zur Jugendakademie.

2006 wurden die Strukturen neu geordnet. Die Stadt Nürnberg war bereit, das Internationale Jugendzentrum als ein Angebot für Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Südstadt weiterzuführen. In der Akademie – jetzt als gemeinnützige GmbH verfasst – fand die Jugend- und die Erwachsenenbildung ihre Heimat. Vom Tagungshaus, ebenfalls eine GmbH, werden die Übernachtungs- und Tagungsmöglichkeiten angeboten. Und die Stiftung will die Arbeit fördern und betreibt dafür Fundraising.

…in einer historischen Dimension.

 

Das Haus steht auf dem Gelände des einstigen Klarissenklosters, dessen Äbtissin Caritas Pirckheimer (1467-1532) jenes denkwürdige Gespräch mit Philipp Melanchthon führte, als sich ganz Nürnberg – eben mit Ausnahme der Klarissen – der Reformation anschloss. Diese hochgebildete und mutige Frau stellte sich allen Auseinandersetzungen, auch wenn sie viel Widerspruch erfuhr. Sie folgte angstfrei ihrem Gewissen, respektierte aber auch das der anderen und stand treu zur Kirche. Ein würdiges Vorbild für eine Akademie heute.

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Kunst - Kultur - Begegnung

Mittwoch, 15.9.2010, 15 Uhr und
Samstag, 18.9.2010, 19.30 Uhr


THEATER IN ST. KLARA
Caritas - Wer glaubt, wird selig?!

POLITIK / GESELLSCHAFT

Donnerstag, 23.9.2010,
18 - 20 Uhr


KKV-SAMSTAGSFORUM
KKV im Gespräch mit
Prof. Dr. Claus Hipp

IM FOKUS

Samstag, 2.10.2010, 9.30 - 16.00

INTERNATIONLE KONFERENZ

Die Lage der Menschenrechte in Guinea -
Ein Jahr nach dem „Blutigen Montag“ vom 28.09.2009

 

 

IM FOKUS

ab Montag, 6.10.2010, 19 Uhr

REIHE (I)
Grundkurs Menschenrechte
Folterverbot